Freifunk-Netz soll sich schließen:

Stadt Hof bietet kostenloses Internet und sucht Mitstreiter

In Zusammenarbeit mit dem Bürgernetzverein Hof und der Initiative „Freifunk Franken“ wird es in der Saalestadt bald immer mehr öffentlich zugängliche WLAN- Hotspots geben. Am Dr.-Wirth-Platz, in der Stadtbücherei, bei der Touristinformation und zuletzt am Hofer Untreusee wurden bereits solche kostenlosen Zonen umgesetzt, die bereits lebhaft genutzt werden. Zudem sind bereits noch weitere, gut zwei Dutzend Hotspots im Stadtgebiet bekannt, die von privater Seite betrieben werden. Aufgebaut wird das Netz über spezielle Router der Freifunk-Initiative, die mit dem Internetanschluss des jeweiligen Unterstützers vor Ort verbunden werden. Um das kostenlose Netz vor allem im innerstädtischen Bereich zu schließen, werden nun weitere Partner gesucht.

„Der Bürgernetzverein Hof hat als damaliger Pionier des Internets in Hof einen sehr guten Ruf. Wir greifen darum sehr gerne seine Initiative auf, um zusammen mit den Hofer Freifunkern mehr kostenloses Surfen im Stadtgebiet anzubieten“, so Hofs Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner. Bewährt hat sich dies bereits in der Testphase der letzten Wochen: Vor allem am Untreusee konnte man zuletzt bemerken, wie häufig das freie Netz dort Tag für Tag genutzt wurde: Bis zu 70 Personen wählten sich zuletzt bereits pro Tag ein – und das, obwohl es noch keine Hinweisschilder gab, die auf die kostenlose WLAN-Zone aufmerksam machten. Nun hängen die grünen Tafeln (Bild) bereits an mehreren Orten der Stadt.

Bürgerengagement
„Doch Freifunk funktioniert nur mit bürgerlichem Engagement“, sagt Hofs Pressesprecher Rainer Krauß, der erklärt, wie die freien WLAN-Zonen in Hof ausgebaut werden sollen: „Wir wollen Stück für Stück fast alle relevanten touristischen Bereiche der Stadt mit dem freien Netz versorgen. Dabei ist es egal, wer den Anschluss zur Verfügung stellt: Geschäfte, Cafés oder Restaurants können der Freifunk-Initiative ihren Internetzugang zur Verfügung stellen und sich somit am Lückenschluss beteiligen. Dies ist attraktiv, schließlich legen viele Kunden und Besucher unserer Stadt heute auf einen tadellosen Internetanschluss Wert“. Dieter Knöchel, Fachbereichsleiter Datenverarbeitung, Kommunikation und Netze bei der Stadt Hof, ergänzt: „Auch ohne eigenen Internetanschluss kann man den Aufbau des Freifunk-Netzes unterstützen, solange sich die aufgestellten Internet-Router in Reichweite des Netzes befinden. Das Gerät wird an das Stromnetz angeschlossen und tauscht sich dann automatisch mit anderen Routern in der Umgebung aus und vergrößert damit die Freifunk-Zone. Smartphones, die auf WLAN-Empfang eingestellt sind, loggen sich dann automatisch in das freie Netz ein, wenn man die jeweilige Zone betritt.“

Wie funktioniert Freifunk?
Stephan Korb vom Bürgernetzverein Hof erklärt: "Freifunk ist ein Mitmachsystem. Einfach Router kaufen, Software einspielen, einrichten, fertig. Mit 20 bis 30€ ist man dabei - und wer sich das nicht alleine  zutraut, dem helfen gerne Leute, die das schon viele Male umgesetzt haben. Der Bürgernetzverein hilft gerne weiter."

Kontakt
Wer sich am Aufbau des kostenlosen Netzes beteiligen möchte, der meldet sich bitte direkt beim Bürgernetzverein Hof, bzw. dem Freifunk, der sich um die technische Infrastruktur und den Ausbau des Netzes kümmert und auch die technische Betreuung sicherstellt:

Der Kontakt läuft per Email: freifunk@bnhof.de

Weitere Zonen geplant
Auch die Stadt Hof plant bereits die Installation weiterer freier Zonen: „Unsere Mitarbeiter werden nun zunächst auch das Museum Bayerisches Vogtland, den Wartebereich der KfZ-Zulassungsstelle sowie auch das Foyer und den Umgriff der Freiheitshalle mit freiem Netz ausstatten“, so Dieter Knöchel.

Keine Haftung für Betreiber
Übrigens: Durch die Nutzung der Freifunk-Technologie wird die Haftung für das Anbieten von Internetzugängen, also die sogenannte Störerhaftung, nahezu ausgeschlossen. Das heißt, dass der Anschlussinhaber nicht für Rechtsverletzungen wie zum Beispiel das Herunterladen von illegalen Filmen oder das Kaufen von illegalen Gegenständen im Netz über seinen Internetanschluss verantwortlich gemacht werden kann.


Die kostenlosen WLAN-Zonen in Hof sind zukünftig an diesem Zeichen zu erkennen.

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