„Hof Galerie“ am Strauß:

Stadtrat stimmt Bauplänen zu - Einleitung des Bebauungsplanverfahrens

Der Hofer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 23.01.2017 einstimmig das Projekt „Hof Galerie“ bauplanungsrechtlich auf den Weg gebracht. Die Räte stimmten dem Antrag des Investors, der in Luxemburg ansässigen Luxembourg Investment Group LIG S.A., zu. Die Verwaltung wird damit beauftragt, die Verfahren zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „VEP Quartier am Strauß“ und zur Änderung des existierenden Flächennutzungsplanes durchzuführen. Die neue „Hof Galerie“ soll maximal eine Verkaufsfläche von 12.000 Quadratmetern erhalten. Hierfür soll der Busbahnhof komplett in die Friedrichstraße verlegt und gleichzeitig 350 bis 400 Parkplätze geschaffen werden. Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von etwa 35 Mio. EUR. Auch zu den in der „Hof Galerie“ vertretenen Branchen liegen nun erste Informationen vor.

Das neue Planungsgebiet wird insgesamt eine Fläche von 2,6 Hektar zwischen Schillerstraße, Bismarckstraße, Friedrichstraße und Marienstraße umfassen und bildet damit den End- bzw. Anfangspunkt des sogenannten „Hofer Rückgrates“, womit der Bereich der Kernstadt zwischen Strauß und Unterem Tor bezeichnet wird. Für die Schaffung eines neuen Einkaufszentrums mit Verkaufs-, Dienstleistungs- und Gastronomieflächen sowie für den Umbau des Busbahnhofes wird die Stadt Hof in Abstimmung mit dem Investor eine neue Bauleitplanung einleiten.

Zwei Eingänge in „Hof Galerie“
Der nun vom Stadtrat begrüßte Antrag enthält auch Informationen über geplante bauliche Veränderungen im Umgriff der „Hof Galerie“. So sollen neben dem Zentralkauf selbst auch Gebäude der Schillerstraße abgerissen werden. An deren Stelle soll ein zweieinhalb-geschossiger Neubau mit einem zusätzlichen Parkdeck entstehen, welcher sich insbesondere in der Bismarckstraße an der städtebaulichen Struktur der bestehenden Bebauung orientiert. Für das Einkaufszentrum selbst ergeben sich gemäß der Planungen zwei Eingänge in Schiller- und in der Friedrichstraße, die trotz des Höhenunterschiedes von etwa 5 Metern beide ebenerdig gelegen sind. 

Bis zu 400 Parkplätze
Die unteren 2,5 Geschosse der Hof Galerie sind für Verkaufsflächen vorgesehen. Maximal 12.000 Quadratmeter sollen diese umfassen. Hinzu kommen 2.500 Quadratmeter für Gastronomie und Dienstleistungen. Auf den oberen 1,5 Etagen werden bis zu 400 Parkplätze untergebracht. Der Busbahnhof wird künftig zentral in der Friedrichstraße angeordnet und eine funktionale Verbindung zur Innenstadt sowie zu dem neuen Einkaufszentrum erhalten.

Vielzahl an Branchen vertreten
Zwar nennt der Antrag der Investoren noch keine Marken- oder Firmennamen, er enthält aber auch im Hinblick auf die Verträglichkeit mit dem bestehenden Einzelhandel klare Angaben über die Branchen, die sich in der „Hof Galerie“ wiederfinden sollen:

Nahrungs- und Genussmittel: ca. 2.310 m²

Gesundheit, Körperpflege: ca. 920 m²

Bekleidung: ca. 3.220 m²

Schuhe, Lederwaren: ca. 700 m²

Unterhaltungselektronik: ca. 2.300 m²

Baby, Spielwaren, Hobby: ca. 250 m²

Bücher, Papier-, Büro- und Schreibwaren: ca. 220 m²

Sport, Camping : ca. 800 m²

Foto, Optik: ca. 80 m²

Uhren, Schmuck: ca. 70 m²

Telekommunikation: ca. 90 m²

Hausrat, Einrichtungsbedarf: ca. 360 m²

Gastronomie und Dienstleistungen max. 2500 m²

Die Auswirkungen und die Verträglichkeit der Gesamtkonzeption werden im Rahmen des Bauleitplanverfahrens gutachterlich geprüft.

Durchführungsvertrag
Die Stadt Hof schließt zudem mit dem Investor einen städtebaulichen Vertrag, der weitere Details des Bauprojektes regeln soll. So werden darin unter anderem Stellplatzregelungen und Erschließungskosten festgelegt. Er definiert zudem, welche Gutachten für die Baumaßnahme eingeholt werden müssen. Hier geht es neben der Verträglichkeit für den Einzelhandel auch um wichtige Themen wie Schallschutz und Verkehr. Die Interimslösung und die endgültige Herstellung des Busbahnhofs sollen ebenfalls in diesem Vertrag geregelt werden. Die Erkenntnisse aus den Gutachten und zu den städtebaulichen Auswirkungen werden sowohl vertraglich als auch planerisch umgesetzt.

Kaufkraftbindung
Bereits am 15.04.2015 hatte der Hofer Stadtrat einstimmig eine Bauvoranfrage durch einen Projektentwickler positiv beantwortet. Durch den Erwerb des betroffenen Grundstückes durch die Luxembourg Investment Group konnten die Planungen schließlich vorangetrieben werden. Der Investor selbst hat eine Eröffnung der neuen „Hof Galerie“ für Ende 2018 ins Auge gefasst. Die Stadt Hof will mit dem anstehenden Bauprojekt nicht nur einen seit 2008 existierenden Leerstand beseitigen, sondern zeitgleich auch städtebauliche Impulse zwischen Kernstadt und Bahnhofsviertel setzen. Im Vordergrund steht zudem die Bindung von Kaufkraft in der Stadt selbst.

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