Mehr Schutz an gefährlichen Orten:

Neue Mitglieder für die Hofer Sicherheitswacht

Im Hofer Rathaus wurden drei neue Mitglieder der Hofer Sicherheitswacht vorgestellt. Jörg-Steffen Höger, Alexander Rosenthal und Stefan Meyer werden zukünftig die Polizei bei ihren Tätigkeiten im Stadtgebiet unterstützen. Nach einer 40 Stunden dauernden Ausbildung, die auch vom Ordnungsamt der Stadt Hof unterstützt wurde und einer abschließenden Prüfung zusammen mit den neuen Kollegen aus Selb und Wunsiedel haben sie ihre offiziellen Ausweise erhalten. 15 Stunden im Monat wird jeder der mittlerweile 10 Angehörigen der Sicherheitswacht fortan auf Streife sein. Die Sicherheitswacht „soll vor allem dort präsent sein, wo Straftaten drohen, die Gefährdung aber dennoch nicht so groß ist, dass Polizeibeamte ständig vor Ort sein müssen“, so Ausbilder Thomas Brendel von der Polizeiinspektion Hof.

Die Angehörigen der in Hof seit 1999 bestehenden Sicherheitswacht sind leicht an ihren Jacken mit entsprechender Aufschrift erkennbar und in der Regel in Zweierteams unterwegs. Sie sollen vor allem dem Vandalismus und der Straßenkriminalität entgegenwirken. Sie sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und verbessern schon durch ihre Präsenz die Sicherheitslage und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger. Park und Grünanlagen gehören dabei ebenso zu den Einsatzgebieten wie Wohngebiete oder das Umfeld von Diskotheken. Über die Einsätze der engagierten Bürger entscheiden aber nicht diese selbst, sondern erfahrene Polizeibeamte. Anhand der aktuellen Sicherheitslage bitten sie bei Bedarf die „Sicherheitswachtler“ um ihre Unterstützung.

Alexander Rosenthal, einer der drei Neuen im Team der Sicherheitswacht, beschreibt seine Motivationslage für die neue Tätigkeit folgendermaßen: „Was mich stört ist die vielerorts gepflegte Kultur des Wegschauens. Die Gesellschaft ist eine Bessere, wenn die Menschen wieder etwas mehr auf ihre Umgebung und auf andere achten würden. Dafür möchte ich mich bei der Sicherheitswacht einsetzen.“

Kommt es tatsächlich zu verdächtigen Vorkommnissen, dann informiert die Sicherheitswacht über Funk die nächste Polizeistreife. Selbst eingreifen wird sie nur im Ausnahmefall, zum Beispiel, wenn dies zur Hilfe von Bürgern dringend geboten ist. Die Angehörigen der Sicherheitswacht tragen keine Waffen, führen aus Gründen des Selbstschutzes aber ein Reizstoffsprühgerät mit sich. „Wer aber glaubt, eine Art Hilfssheriff zu sein, nur weil er eine Jacke mit Aufschrift trägt, der irrt“, so Thomas Brendel. Der Polizei komme es auf Kräfte mit einem gesunden Menschenverstand, Fingerspitzengefühl und guten Umgangsformen an.

In den 40 Unterrichtsstunden zuvor hatten die jeweiligen Ausbilder den engagierten Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über das Strafrecht gegeben, die Organisation der Polizei erklärt, erläutert, welche Eingriffsrechte die Sicherheitswacht hat und welches Verhalten angemessen ist. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner dankte den neuen Kräften herzlich für ihr Engagement und gab ihnen die besten Wünsche für die anstehenden Einsätze mit auf den Weg.


v.l.: Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Jörg-Steffen Höger, Stefan Meyer (beide Sicherheitswacht), Ausbilder Thomas Brendel (Polizeiinspektion Hof), Alexander Rosenthal (Sicherheitswacht), Polizeidirektor Klaus Weich und Ausbilderin Sabrina Vierthaler;

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