Neues Sport- und Freizeitzentrum „Am Eisteich“

Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten

Die Stadt Hof hat am 09.01.2017 erstmals detaillierte Pläne für den Bau einer neuen Freizeitsportanlage „Am Eisteich“ vorgestellt, welche die in die Jahre gekommene Kunsteisbahn ersetzen soll. Mit dem Projekt, das durch 4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen“ unterstützt wird, will die Stadt Hof nicht nur eine beliebte Hofer Einrichtung sanieren, sondern eine gut besuchte Begegnungsstätte als städtebauliches Bindeglied zwischen Innenstadt, Theresienstein und Hochschulen schaffen. Kernpunkt des ersten Bauabschnittes im Jahr 2017 ist die Schaffung einer überdachten Eislauffläche, wie sie seit vielen Jahren immer wieder diskutiert wird.

„Die Saale soll generell in den nächsten Jahren wieder mehr in das Hofer Leben und in das allgemeine Bewusstsein integriert werden, auch hierfür ist das Projekt der Eisteichsanierung ein wertvoller Schritt“, so Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner einleitend. Der Rathauschef wies mit seiner Bemerkung darauf hin, dass bei den ab Frühjahr anstehenden Baumaßnahmen „Am Eisteich“ auch Wegebeziehungen von der Anlage zur Saale und mittelfristig auch die direkten Saaleauen mit einbezogen werden. „Wir wollen auf längere Sicht das komplette Gebiet aufwerten und damit auch den angrenzenden Fluss für Freizeit und Erholung nutzbar machen“, so Dr. Harald Fichtner weiter.

Kernpunkt des mit Spannung erwarteten Projektes stellt zunächst aber der Neubau einer Eisfläche mit moderner Technik dar, die diesmal auch überdacht werden soll, so der für den Sportbereich zuständige Bürgermeister Florian Strößner. Die reine Eisfläche wird dabei 56x26 Meter groß sein, das Dach soll eine Fläche von 72x42 Metern erhalten. Dabei wird eine einseitig geschlossene, zur Saale hin aber offene Dachkonstruktion verwirklicht, die vor Regen und Schneefall schützen wird. Hierbei versprechen sich die Akteure auch Einsparungen bei den Betriebskosten: „Beim derzeitigen Betrieb des Eisteiches verzeichnen wir ein jährliches Betriebskostendefizit von über 200.000 EUR – notwendige Reparaturen der alten Kühlstäbe nicht mit eingerechnet. Mit neuer Technik lassen sich die Betriebskosten der Eisfläche in jedem Falle senken. Somit investieren wir zwar heute in eine neue, attraktive Anlage. Wir senken aber auch die langfristigen Fixkosten für den Haushalt der Stadt Hof“, so Bürgermeister Florian Strößner.

Dass das Projekt der Eisteich-Umgestaltung umgesetzt werden kann, bezeichnen die Akteure unisono als „historische Chance“, gerade auch in städtebaulicher Hinsicht. In diesem Zusammenhang dankten die Verantwortlichen des Hofer Rathauses insbesondere auch den Hofer Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich, Petra Ernstberger und Dr. Silke Launert für ihre engagierte Unterstützung im Bewerbungsverfahren des Bundes.

Auch der Zeitplan für den Bau steht zumindest grob fest: Eisfläche, Dach und Wegebeziehungen der Anlage werden als erster Bauabschnitt auf knapp 4000 Quadratmetern verwirklicht und sollen bis zum 31.12.2018 umgesetzt und abgerechnet sein. Für diesen ersten Schritt werden auch die aus dem Bundesprogramm erhaltenen Mittel komplett eingesetzt. Insgesamt soll dieser Bauabschnitt mit etwa 6,7 Mio. EUR zu Buche stehen, wovon knapp 1,9 Mio. EUR auf das Dach der Anlage entfallen. Die Regierung von Oberfranken hatte als Aufsichtsbehörde zuletzt nach Gesprächen mit Oberbürgermeister und der Kämmerei der Stadt Hof ihre Genehmigung für den Bau des Daches erteilt.

In der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt Hof ist darüber hinaus aber auch noch ein zweiter Bauabschnitt verankert, der bis 2020 errichtet werden soll: Dabei soll neben einem sogenannten „Pump-Track“ für Mountainbiker auch ein Ersatz für den mittlerweile maroden Skatepark an der Schleizer Straße errichtet werden. Um diesen für die Szene attraktiv zu gestalten, hatte es bereits einen Workshops mit Kennern der Sports gegeben. „Zudem wird der zweite Bauabschnitt auch ein Eisstock- sowie ein Faustballfeld für die entsprechenden Abteilungen des Hofer Schwimmvereins enthalten. Dabei handelt es sich um Ersatzbaumaßnahmen, da die bisher vorhandenen Spielfelder der neuen Eissportfläche weichen müssen“, so Michael Strobel vom Fachbereich Sport der Stadt Hof, der insbesondere auch die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Hofer Schwimmvereins lobt: „Verein und Stadt haben sich hier zu jedem Zeitpunkt über die nächsten Schritte informiert und ziehen für den Neubau an einem Strang.“

Insgesamt gehen die Planer der Stadt Hof derzeit von Kosten von gut einer Million für Bauabschnitt 2 aus. Hierzu hatte der Hofer Stadtrat im vergangenen September auch eine entsprechende Kostendeckelung beschlossen. Auch die direkten Anwohner der Anlage wurden bereits durch die Stadt Hof in die Planungen eingebunden und bezüglich der angedachten Maßnahmen informiert.

„Wir wollen mit dem Bau eines attraktiven Freizeitsportzentrums nicht nur beste Bedingungen für den Hofer Schwimmverein schaffen, sondern einen überregional bekannten Anlaufpunkt für Jedermann gestalten. Wir wollen Studenten genauso integrieren und näher an die Stadt führen, wie wir ein Angebot für die ganze Familie schaffen möchten. Wir wollen neue Werte schaffen.“, so Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner abschließend.

Präsentation zur Pressekonferenz am 09.01.2017

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