Neues Sport- und Freizeitzentrum „Am Eisteich“

Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten

Mit einem feierlichen Spatenstich in Anwesenheit vieler Ehrengäste und der Kinder des Kindergartens Neustadt e.V. wurde am 22.05.2017 das Bauprojekt am Fuße des Hofer Theresiensteins gestartet. Mit dem Projekt, das durch 4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen“ unterstützt wird, will die Stadt Hof nicht nur eine beliebte Hofer Einrichtung sanieren, sondern eine gut besuchte Begegnungsstätte als städtebauliches Bindeglied zwischen Innenstadt, Theresienstein und Hochschulen schaffen, wie Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner betonte. Kernpunkt des ersten Bauabschnittes bis Ende 2018 ist die Schaffung einer überdachten Eislauffläche, wie sie seit vielen Jahren immer wieder diskutiert wird.

Kernpunkt des mit Spannung erwarteten Projektes stellt der Neubau einer Eisfläche mit moderner Technik dar, die auch überdacht werden soll. Die reine Eisfläche wird dabei 56x26 Meter groß sein, das Dach soll eine Fläche von 72x42 Metern erhalten. Dabei wird eine einseitig geschlossene, zur Saale hin aber offene Dachkonstruktion verwirklicht, die vor Regen und Schneefall schützen wird. Hierbei versprechen sich die Akteure auch Einsparungen bei den Betriebskosten.

Eisfläche, Dach und Wegebeziehungen der Anlage werden als erster Bauabschnitt auf knapp 4000 Quadratmetern verwirklicht und sollen bis zum 31.12.2018 umgesetzt und abgerechnet sein. Für diesen ersten Schritt werden auch die aus dem Bundesprogramm erhaltenen Mittel komplett eingesetzt. Insgesamt soll dieser Bauabschnitt laut Planung mit etwa 6,7 Mio. EUR zu Buche stehen, wovon knapp 1,9 Mio. EUR auf das Dach der Anlage entfallen. Allerdings deutete Oberbürgermeister Dr. Fichtner hier bereits an, dass in einer Zeit der wirtschaftlichen Hochkonjunktur wohl auch höhere Ausschreibungsergebnisse und damit steigende Kosten für das Projekt zu erwarten seien. Der Schwimmverein Hof wird sich mit etwa 36.000 EUR an den Kosten für die neue Anlage beteiligen. Diese Summe ist ein 1 Kilo schwerer Goldbarren in etwa wert, den der Verein vor Jahren geerbt hatte und der nun seinem Zweck zugeführt werden soll, so Schwimmvereins-Vorsitzender Volker Dietz.

Dass das Projekt der Eisteich-Umgestaltung umgesetzt werden kann, bezeichnen die Verantwortlichen und auch Architekt Matthias Scheffler (Planungsgemeinschaft Eisteich) unisono als historische Chance in städtebaulicher Hinsicht. In diesem Zusammenhang dankten die Verantwortlichen des Hofer Rathauses insbesondere auch den Hofer Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich, Petra Ernstberger und Dr. Silke Launert für ihre engagierte Unterstützung im Bewerbungsverfahren des Bundes.

In der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt Hof ist darüber hinaus aber auch noch ein zweiter Bauabschnitt verankert, der bis 2020 errichtet werden soll: Dabei soll neben einem sogenannten „Pump-Track“ für Mountainbiker auch ein Ersatz für den mittlerweile maroden Skatepark an der Schleizer Straße errichtet werden. Um diesen für die Szene attraktiv zu gestalten, hatte es bereits einen Workshops mit Kennern der Sports gegeben. „Zudem wird der zweite Bauabschnitt auch ein Eisstock- sowie ein Faustballfeld für die entsprechenden Abteilungen des Hofer Schwimmvereins enthalten. Dabei handelt es sich um Ersatzbaumaßnahmen, da die bisher vorhandenen Spielfelder der neuen Eissportfläche weichen müssen“, so Michael Strobel vom Fachbereich Sport der Stadt Hof, der insbesondere auch die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Hofer Schwimmvereins lobt: „Verein und Stadt haben sich hier zu jedem Zeitpunkt über die nächsten Schritte informiert und ziehen für den Neubau an einem Strang.“

Insgesamt gehen die Planer der Stadt Hof derzeit von Kosten von gut einer Million für Bauabschnitt 2 aus. Hierzu hatte der Hofer Stadtrat im vergangenen September auch eine entsprechende Kostendeckelung beschlossen. Auch die direkten Anwohner der Anlage wurden bereits durch die Stadt Hof in die Planungen eingebunden und bezüglich der angedachten Maßnahmen informiert.

„Wir wollen mit dem Bau eines attraktiven Freizeitsportzentrums nicht nur beste Bedingungen für den Hofer Schwimmverein schaffen, sondern einen überregional bekannten Anlaufpunkt für Jedermann gestalten. Wir wollen Studenten genauso integrieren und näher an die Stadt führen, wie wir ein Angebot für die ganze Familie schaffen möchten. Wir wollen neue Werte schaffen.“, so Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner abschließend.

Präsentation zur Pressekonferenz

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