Vertragsauflösung:

Freiheitshalle Hof und Frevents Catering GmbH trennen sich vorzeitig

Die Freiheitshalle Hof und deren Vertragscaterer, die Frevents Catering GmbH, trennen sich vorzeitig nach zwei Jahren.

„Wir haben uns mit Zustimmung des Stadtrates und des Oberbürgermeisters mit dem Geschäftsführer der Frevents Catering GmbH, Herrn Tom Hornig, zusammengesetzt und darauf geeinigt, dass das Vertragsverhältnis vorzeitig zum 31.7.2017 endet“, so der Leiter des Fachbereiches Kultur, Peter Nürmberger.

„Der Hallenbetrieb erfordert eine hohe Flexibilität des Caterers in punkto Organisation und Personaleinsatz. Beispielsweise müssen Veranstaltungen von 50 bis 5000 Personen bewirtet werden, wobei vom klassischen Pausencatering bis zum mehrgängigen Menü alle Facetten abgedeckt werden müssen. Der Personalbedarf ist hierbei im Jahresverlauf stark schwankend und die Ansprüche sind veranstaltungsabhängig sehr unterschiedlich. Das macht es für einen Caterer sehr schwer – vielleicht auch schwerer, als es für Außenstehende sofort erkennbar ist. Letztendlich müssen allerdings die Veranstalterkunden und Gäste mit dem Catering zufrieden sein. Das ist ein wichtiger Baustein für den langfristigen Erfolg der Freiheitshalle.“ so der Betriebsleiter der Freiheitshalle, Bernd Gemeinhardt.

Bereits kurz nachdem die Frevents Catering GmbH Mitte 2015 den gastronomischen Service in der Freiheitshalle inklusive dem Restaurantbetrieb übernommen hatte, gab es bei einzelnen Veranstaltungen Kritik. Trotz Anstrengungen des Pächters konnten letztendlich punktuell, aber nicht stetig Verbesserungen erzielt werden, beispielsweise bei den Wartezeiten beim Pausencatering.

Hierzu Tom Hornig: „Größtes Problem war und ist es, bei einem niedrigen Personalstamm kurzfristig einen veranstaltungsbedingt hohen Personalbedarf mit qualifiziertem Personal abzudecken. Das führt nach wie vor in einigen Fällen zu Problemen im Service und langen Wartezeiten beim Pausencatering. Auch der logistisch hohe Aufwand aufgrund der weiten Wege und unterschiedlichen Veranstaltungsaufbauten, die natürlich auf die Veranstaltungen umgelegt werden müssen, werden hierbei unterschätzt und lassen sich den Veranstalterkunden und Gästen nur schwer bei der Preisgestaltung vermitteln. So entstanden immer wieder Engpässe, die bis zuletzt auch nicht zu meiner Zufriedenheit behoben werden konnten.“

Im Interesse der Kunden, die bereits ihre kommenden Veranstaltungen gebucht haben, wird die Zusammenarbeit noch bis zum Ende der Saison, das heißt 31.7.2017, fortgeführt. „Wir werden unser Bestes geben, die Veranstaltungen bis zuletzt optimal zu betreuen.“, so Hornig. Restaurantgutscheine können bis Ende Juli 2017 selbstverständlich noch eingelöst werden.

Die Stadt Hof wird in den nächsten Wochen eine neue Cateringlösung für die nächste Saison bekanntgeben.

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