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Armin Sandig - ein Hofer Maler

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Armin Sandig - Ein Hofer Maler

„Durch Malerei“, sagt Armin Sandig auf die Frage, wie seine Bilder ent-stehen. Mit 16 Jahren hatte er in Hof beschlossen, Maler zu werden. Und das ist er geworden. Auf höchstem Niveau und mit einer Anerkennung, wie sie nur wenigen Künstlern zuteil wird. Im Herbst 2010 waren wieder einmal Arbeiten von ihm in seiner Heimatstadt zu sehen.

Malerei, Zeichnung, Druckgrafik - Eine Ausstellung der Stadt Hof

„Der sehende Blinde“

Vom 29. September bis 31. Oktober 2010 prä-sentierte der Fachbereich Kultur der Stadt Hof im Rahmen seiner jährlichen Ausstellung und in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Malerei, Zeichnung und Druckgrafik. Zuletzt konnte man in Hof Sandigs Bilder 1995 in der Freiheitshalle sehen.

Sandig ist 1929 in Hof geboren und hier aufge-wachsen. Seine Entscheidung, Maler zu werden, hat er konsequent umgesetzt. Für Malerutensilien wurde sogar die Konfirmations-uhr eingetauscht. Den Autodidakten hat sein Weg über einen kurzen Aufenthalt in München bereits 1951 nach Hamburg geführt, wo er seitdem malt und lebt.

Die Ehrenprofessur der Freien und Hansestadt Hamburg ist nur ein sicht-bares Zeichen für die Anerkennung, die Sandig genießt. Seit nunmehr 31 Jahren ist er Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg und äußerst aktiv in dieser Funktion. Und er malt ohne Unterlass. Regelmäßig wird gezeichnet, aquarelliert und in Acryl gemalt. Das Atelier quillt schier über vor Bildern neueren Datums. Weniger geworden ist nur seine Arbeit als Radierer, weil das neue Atelier sich für die Arbeit mit ätzenden Materialien nicht so gut eignet.


Schmuckedition mit Farbradierung

Anlässlich der Ausstellung in seiner Heimatstadt Hof stellte Armin Sandig die Farbradierung „Wie ein offenes Buch“ für eine Schmuckedition zur Verfügung. Die für ihn angefertigten Künstlerdrucke waren nur in einer kleinen Auflage von 14 Stück vorhanden.

Sein Bild
Sandigs Farbradierung "Wie ein offenes Buch"


Das Blatt wird mit einem Gedicht von Claus Henneberg in einer Mappe zusammengeführt. „Dank für einen Himmel“ heißt der Text, den der Autor für seinen alten Freund geschrieben hat. Zum Sonderpreis von 195 Euro war diese Sonderedition nur anlässlich der Hofer Ausstellung erhältlich.