"Neue" Freiheitshalle - das Ausschreibungsverfahren
Da ein europaweites Ausschreibungsverfahren, wie es hier erforderlich ist, viel Zeit in Anspruch nimmt, musste umgehend mit den Vorarbeiten im Dezember 2007 begonnen werden. Ein eng gestrickter Zeitplan wurde aufgestellt, um einen Baubeginn rechtzeitig im Frühjahr 2009 ermöglichen zu können. Noch im Dezember wurden Architekturbüros aufgefordert, sich für diese Aufgabe zu bewerben. Parallel hierzu wurde auf Basis des Grundsatzbeschlusses des Stadtrates eine Aufgabenbeschreibung erstellt, die den Rahmen für die Planungen vorgibt und die Halle „fit für die Zukunft“ macht. Bis Februar zeigten sich 50 Architekturbüros an dem Projekt interessiert- sieben wurden ausgewählt, an dem Wettbewerb teil zu nehmen. Bis Anfang Juni mussten die Architekturbüros ihre Arbeiten abgeben. Ein neunköpfiges, unabhängiges Preisgericht, bestehend aus erfahrenen, freiberuflichen Architekten, Stadtplanern und Sachpreisrichtern, die mit den örtlichen Verhältnissen vertraut sind, wurde gebildet. Mitte Juni beurteilte diese Jury die anonymisiert eingereichten Arbeiten nach den Kriterien Städtebau, Gestaltung und Baustruktur, Funktionen, Realisierbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit, Betrieb, Bauunterhalt und ökologisches/energetisches Konzept. Drei der Wettbewerbsteilnehmer wurden gebeten, in einer weiteren vierwöchigen Überarbeitungsphase noch detaillierter auf einzelne Vorgaben einzugehen.
13.02.2008 Hofer Anzeiger „Ein
Kulturtempel mit viel Komfort“
08.05.2008 Hofer Anzeiger „Ein
Mittelpunkt fürs Oberzentrum“
Das Verfahren im Überblick:
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23. November 2007 |
Einstimmiger Grundsatzbeschluss des Stadtrates Hof zur Durchführung des VOF-Verfahrens mit Realisierungswettbewerb nach GRW zur: „Generalsanierung mit Erweiterung (alt. Teilneubau) der Freiheitshalle Hof“ |
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Dezember 2007 |
Vorarbeiten zur Ausschreibung; weitere Abstimmung der Finanzierung |
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21. Dezember 2007 |
Europaweite Vergabebekanntmachung des VOF-Verfahrens: Interessierte Architekturbüros können sich bis 12. Februar 2008 zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb bewerben |
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Januar/Februar 2008 |
Formulierung der Aufgabenstellung (Auslobung) des Wettbewerbes auf Basis des Grundsatzbeschlusses des Stadtrates, Abstimmung mit der Bayerischen Architektenkammer, Bildung des Preisgerichtes |
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ab 13. Februar 2008 |
Auswahl von sieben geeigneten Architekturbüros aus dem Bewerberkreis, die zur Teilnahme am Wettbewerb zugelassen werden |
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5. März 2008 |
Preisrichtervorbesprechung mit Endabstimmung der Auslobung |
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14. März 2008 |
Planungsbeginn: Übersendung der Aufgabenstellung (Auslobung) an die sieben zur Teilnahme zugelassenen Architekturbüros |
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9. April 2008 |
Kolloquium zur Beantwortung schriftlicher und mündlicher Rückfragen der Architekturbüros |
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4. Juni 2008 |
Abgabetermin für die anonymisierten Planunterlagen der Architekturbüros |
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11. Juni 2008 |
Abgabetermin für ein stadtplanerisches Massemodell der Architekturbüros |
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5. bis 17. Juni 2008 |
Vorprüfung der eingereichten Unterlagen und der Modelle |
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18. Juni 2008
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Preisgerichtssitzung: objektive Beurteilung der eingereichten Wettbewerbsarbeiten – Empfehlung einer Überarbeitungsphase für drei ausgewählte Wettbewerber |
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23. Juni 2008 |
Information der Architekturbüros unter Wahrung der Anonymität und Beginn der Überarbeitungsphase für die drei ausgewählten Wettbewerber |
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25. Juli 2008 |
Abgabetermin für die überarbeiteten Planunterlagen und der Modelle |
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28. bis 30. Juli 2008 |
Vorprüfung der überarbeiteten Unterlagen und der Modelle |
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31. Juli 2008 |
Preisgerichtssitzung: objektive Beurteilung der eingereichten Wettbewerbsarbeiten und Festlegung der Preisträger – anschließend namentliche Zuordnung der Wettbewerbsarbeiten zu den Architekturbüros (Aufhebung der Anonymität) |
Das mit Spannung erwartete Ergebnis liegt am 31.7.2008 vor. Der Wettbewerb führte zu einer Vielzahl konstruktiver Entwürfe, die wirtschaftliche und innovative Lösungsansätze für die schwierige Planungsaufgabe enthalten.



