Partnerschaftsweg Hof-Plauen

Naturnahes Wandern mit Genuss

Der Partnerschaftsweg Hof - Plauen führt in nordöstlicher Richtung durch eine der schönsten Gegenden des Vogtlandes. Dieser 34 km lange Wanderweg vom Rathaus Hof bis zum Rathaus Plauen knüpft an die Partnerschaft beider Städte an.

Dauer: ca. 7 Stunden

Charakteristik: Mittelschwer

Start/Ziel: Rathaus Hof - Rathaus Plauen

Markierung: Blau-Weiss-Blau (teilweise nicht ausgeschildert)

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Partnerschaftsweg Hof-Plauen

Vom Rathaus laufen wir bis zum Museum Bayerisches Vogtland, dann den ersten linken Weg zur Saale und weiter über die Untere Steinerne Brücke (erbaut im13. Jhd.) zum Sand. Bergauf am Restaurant Theresienstein und am Botanischen Garten vorbei, zum Aussichtsturm auf dem Labyrinthberg, der 1877 durch Gaben und Leistungen aus Hof und Umgebung vom Verschönerungsverein Hof errichtet wurde.

Weiter führt dieser Weg über den Oberen Labyrinthweg nach Haidt zur Straße Hof-Plauen (B173). Ist diese überquert, geht es entlang dem Haidtanger und links weiter, gemeinsam mit dem Hofer Rundwanderweg (RW1). Kurz vor der Straße Hof - Trogen biegen wir rechts nach Kienberg ab und wandern durch den Ort wieder zur Straße nach Trogen. Am Schloß gehen wir rechts an den Gärten entlang und wieder rechts, dann linksabbiegend nach Ullitz.

Nun wandern wir bis zum Ende der Parkfläche auf der Straße B 173, dann linksabbiegend am Waldrand weiter und auf einem Feldweg nach Blosenberg.

Hier laufen wir links aufwärts bis zur Wegegabelung. Von dieser Stelle wandern wir der rechten Seite der Wegegabelung entlang weiter nach Heinersgrün.

Haben wir den höchsten Punkt des Weges erreicht, bietet sich ein herrlicher Blick auf Heinersgrün mit dem Schloss und der Kapelle St. Clara. Sie ist nicht das Gemeindegotteshaus, sondern die Begräbnisstätte der Rittergutherrschaft, die Herren von Feilitzsch, eines alten sächsisch-bayerischen Adelsgeschlechtes. In Heinersgrün angekommen, laufen wir die Straße aufwärts und biegen am Ortsende links ab und wandern weiter durch die Autobahnunterführung (ehemaliger Ort Markusgrün) zur Straße Heinersgrün - Gutenfürst. Diese 100 m links, dann rechts nach Schwarzenreuth, dann den Waldweg zum Oberen Plattenhaus. Dieses wurde 1759 als Huthaus für den damaligen Kupferbergbau errichtet. Der Bergbau selbst entstand schon um 1475.

Nun führt der Wanderweg über den Plattenberg (600m) zur Straße Krebes – Ruderitz und gegenüber weiter zur Ruine Burgstein. Der Burgstein, das Kernstück des Landschaftsschutzgebietes, begegnet uns als eine felsige Anhöhe (541m) mit zwei gotischen, unter Denkmalschutz stehenden Kirchenruinen und einem Gasthaus.

Die Hälfte unseres Partnerschaftsweges ist erreicht.

Wem der Weg bis Plauen (noch 16km) zu weit erscheint, der kann die Straße nach Krebes (schöner Ort mit Museum und dem Hermann-Vogel-Haus), dem Wohnhaus des im Februar 1921 verstorbenen, bekannten vogtländischen Malerpoeten), bis zum Gasthaus und links die Straße nach Gutenfürst zum Bahnhof laufen und zurück nach Hof fahren.

Für die Wanderer, die gut zu Fuß sind, führt der Weg an der Westseite der Ruine weiter durch den Wald, den Hohlweg entlang über die kleine Brücke und dann links zur Kienmühle im schönen Kemnitztal. Von da aus gehen wir rechts den steilen Waldweg aufwärts zu dem Ort Schwand.

Das seit dem 15. Jahrhundert nachweisbare Dorf ist eines der ehemals größten Dörfer des Vogtlandes (1525 bereits 29 Höfe). die Kirche steht inmitten einer hohen ovalen Ringmauer mit Schießscharten (früher Wehrkirche).

An dieser vorbei führt uns der Weg in Richtung Weischlitz zu der Abzweigung des Steins (wo noch ein altes Steinkreuz steht) und nach 600 m biegen wir links in den Butterweg ein. Von hier aus können wir bei guter Sicht die Pirker Autobahnbrücke, rechts daneben den Ort Geilsdorf und in östlicher Richtung, im Elstertal, die Orte Weischlitz und Kürbitz sehen. Der Butterweg, den wir weiter wandern, war eine alte Handelsstraße Plauen – Hof (aus dem 11. Jahrhundert).

Zwischen den Straßen Weischlitz – Thossen und Weischlitz – Kröstau weist eine Tafel auf die Fahrspuren der alten Handelswagen im felsigen Boden hin.

An der Straße Kröstau – Kürbitz angekommen, biegen wir rechts ab und wandern durch ein Waldstück weiter über den Bahnübergang zur Salvatorkirche Kürbitz. Sie wurde 1624 – 26 durch Urban Caspar von Feilitzsch erbaut. Eine Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte Flügelaltar (um 1500). Gegenüber der Kirche steht das ehemalige Gutshaus (um 1600 erbaut) mit dem Taubenhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Von der nun vor uns liegenden Straßenteilung gehen wir die linke und wieder linksabbiegend aufwärts, gemeinsam mit einem ebenfalls weiß-blau-weiß markierten Hauptwanderweg Oberes Vogtland – Greiz. Am Ortsende zweigen wir halbrechts von der Straße ab und wandern gemeinsam mit dem weiß-rot-weißen EB-Weg zum 12,5 ha großen Burgteich.

Dieser Teich wird nur von den Niederschlägen gespeist und steht als Brut- und Raststätte seit 1926 unter Naturschutz. Die verschiedenen Wasservögel sind vor allem Bleß- und Teichrallen, Haubentaucher, Stock- und Tafelenten.

Nachdem wir den Teich rechts herum bis kurz vor den Abfluss gelaufen sind, führt unser Weg nach links erst durch eine Wiese, dann als Feldweg zur Straße und rechst Richtung Thiergarten. Vor dem Ortseingang halblinks gehen wir den Försterweg bis zur Wegkreuzung und verlassenden EB-Weg, indem wir links ein Stück Plauener Rundweg benutzen. Weiter geht es abwärts auf dem Possigweg über den Bahnübergang und rechts zwischen der Weißen Elster und den Bahngleisen entlang über die Hohlbeinstraße und die Dürerbrücke.

Der letzte Teil unserer Wanderung führt nun über die Dürer- und Böhlerstraße zum Mühlgraben. Kurz davor geht es rechts ab und durch einen Durchgang des alten Weisbachschen Hauses über den Mühlgraben, die alte Stadtmauer entlang, die Pfortentreppe hoch, an der Johanniskirche vorbei linkshaltend zum Ziel, dem Plauener Rathaus.

Text: Günter Poppitz, Plauen

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