Familienfreundliche Stadt
MASSNAHME
Junge Familien sind in den vergangenen Jahren nicht zuletzt auch aufgrund der höheren Bodenpreise in das Umland abgewandert. Diese Entwicklung gilt es zu stoppen und weitestgehend umzukehren. Junge Familien sollen an die Stadt Hof stärker gebunden werden. Maßnahmen sind zu ergreifen, die das Image der Stadt Hof anheben und konkrete Verbesserungen für junge Familien erbringen. Als wichtige Einzelmaßnahmen sind hervorzuheben:
- Im Handlungsfeld Wohnen / Eigentumsbildung sollten in der Innenstadt familiengerechte Wohneinheiten, zB durch Zusammenlegen von kleineren Wohnungen zu angemessenen Größenordnungen v. a. geschaffen werden. Von Seiten der Stadt Hof kann in diesem Handlungsfeld auch ein Baukindergeld für städtische Grundstücke ausgelobt werden.
- Im Handlungsfeld Betreuung von Kindern und Jugendlichen sollte die vorschulische Betreuung ua von Migrantenkindern intensiviert werden, das vorschulische Angebot verbessert sowie die Nachmittagsbetreuung von Kindern und Jugendlichen ausgebaut werden.
- Im Bereich der Umgestaltung des öffentlichen Raumes sowie des Verkehrs und ÖPNV sollte auf eine kinderfreundliche Gestaltung Wert gelegt werden, zB durch Entschärfung der Gefahrenstellen.
- Durch eine Imagekampagne mit Fokus auf die Zielgruppe Familie sollte sowohl das Innen- als auch das Außenimage der Stadt Hof als Wohnstandort für Familien verbessert werden.
TRÄGER:
- Stadt Hof
AKTEURE:
- Stadt Hof
- Träger der Kinder und Jugendbetreuung, Sozialarbeiter und Streetworker, Öffentliche Einrichtungen, zB Bibliothek, VHS, Bäder, Unternehmer, Bürger
ORT:
- Gesamtes Stadtgebiet mit Schwerpunkt historischer Stadtkern
ZEIT / KOSTEN:
- ab 2007 mit öffentlichen und privaten Investitionen
WIRKUNG
- Imageverbesserung der Stadt Hof;
- Stärkung der Bindung und Identifikation von Familien mit der Stadt Hof;
- Förderung von Zuwanderung und Verhinderung von Abwanderung in das Umland;
BEGRÜNDUNG
Die Stadt Hof hält umfangreiche Infrastruktureinrichtungen für die gesamte Region bereit. Durch die besorgniserregende demografische Entwicklung ist eine Auslastung vieler Infrastruktureinrichtungen langfristig nicht gesichert. Gleichzeitig sinken die Steuereinnahmen der Stadt bei rückläufiger Bevölkerung. Der Fokus der demografischen Anstrengungen in der Stadt sollte daher auf dem Aspekt Zuwanderung bzw. Verhinderung der Abwanderung junger Familien liegen.
ZIELBEZÜGE
- Bessere Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur;
- Verbesserung der Lebensqualität;
- Stabilisierung der wohnwirtschaftlichen Situation in Hof;
- Verringerung der Leerstandssituation vor allem in der Innenstadt;


