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Zentrenkonzept 2011

Kabarettwochen 2011/2012

 Ingo Appelt

Freiheitshalle Hof:
Generalsanierung mit Erweiterungsbau

Ein städtisches Großprojekt: Neueröffnung im September 2012 [ mehr

Stadtteilkonzept Kernstadt

Anschrift für Ihre Bewerbung:

Fachbereich Zentrale Steuerung, Personal und Organisation
Klosterstraße 3
95028 Hof

personal@stadt-hof.de

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Berufsbild

Gartenbaubetriebe haben sich auf bestimmte Pflanzensortimente, Kulturabschnitte oder Dienstleistungsangebote in teilweise sehr unterschiedlichen Fachrichtungen spezialisiert. Trotzdem haben Gärtner/innen in allen Fach­richtungen die gleichen Grundaufgaben: Sie bearbeiten und pflegen Böden und beurteilen, verwenden und lagern Erde und Substrate. Trotz zunehmender Technisierung gibt es im Beruf des Gärtners/der Gärtnerin viele Arbeiten an und mit der Pflanze, die nach wie vor von Hand zu erledigen sind. Gärtner/innen arbeiten hierbei häufig im Stehen oder Bücken.

Im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus legen Gärtner/innen z. B. Hausgärten, öffentliche Grünanlagen, Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Spiel- und Sportplätze an und pflegen sie. Nach den Vermessungsar­beiten nehmen sie mit leistungsstarken Maschinen die notwendigen Erd- und Entwässerungsarbeiten vor. Sie säen Rasenflächen ein, pflanzen Bäume und Sträucher und befestigen und pflastern Wege. Dies geschieht im Freien an wechselnden Arbeitsorten.

Neben dem Garten- und Landschaftsbau gibt es noch die weiteren Fachrichtungen:

  •  Zierpflanzenbau
  •  Gemüsebau
  •  Baumschulen
  •  Obstbau
  •  Staudengärtnerei
  •  Friedhofsgärtnerei

Die Berufsbezeichnung ist für alle Fachrichtungen Gärtner/Gärtnerin. Die Ausbildung erfolgt nach einer gemein­samen Grundausbildung in einer der sieben Fachrichtungen entsprechend dem beruflich gewählten Schwerpunkt. Aufgrund der breitangelegten Berufsausbildung kann der / die Auszubildende jedoch nach der Abschlussprüfung in jeder anderen Fachsparte des Gartenbaus tätig werden.

Bei der Stadt Hof wird ausser im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus nur noch im Bereich des Zierpflanzenbaus ausgebildet.

Weitere Informationen können Sie beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), erhalten.


Tätigkeit

Gärtner/innen erzeugen, pflegen und verkaufen Pflanzen oder pflanzliche Produkte und gestalten mit ihnen zum Beispiel Außenanlagen. Rund um ihren jeweiligen Arbeitsschwerpunkt üben sie Beratungstätigkeiten aus.
Der Arbeitsschwerpunkt in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau liegt bei der Erstellung und Pflege von Aussenanlagen.



Arbeitszeit

Die Arbeitszeiten im städtischen Baubetriebshof sind im Sommer täglich von 6:00 Uhr - 16:00 Uhr und im Winter von 6:30 bis 16:00 Uhr. Zum Teil fallen auch unregelmäßige Arbeitszeiten bzw. Überstunden an, insbesondere bei termingebundenen Aufträgen. Die Arbeiten sind witterungsabhängig (Frost) und an die jahreszeitlichen Ve­getationsperioden angepasst. Deswegen kommt es zu saisonalen Arbeitszeitschwankungen.



Arbeitsumfeld und Arbeitsteam

Gärtner/innen sind bei der Arbeit im Freien den entsprechenden Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Sie arbeiten mit Maschinen und Geräten, aber auch manuell. Sie sind häufig im Stehen, auch im Knien oder Bücken tätig. Zum Schutz vor Verschmutzungen, Verletzungen oder anderweitigen Beeinträchtigungen, z. B. durch Pflanzen­schutzmittel, tragen sie die für die jeweilige Tätigkeit geeignete Schutzkleidung. Sie arbeiten allein oder im Team. Bei Beratung und Verkauf haben sie Kundenkontakt.



Arbeitsmaterial

Im Mittelpunkt der Tätigkeit von Gärtnern/Gärtnerinnen stehen Pflanzen und pflanzliche Produkte.
Gärtner/innen kultivieren Pflanzen auf Erden, Torf oder Substraten. Sie pflegen sie mit Hilfsstoffen, z. B. Pflan­zenschutzmitteln oder Dünger. Zur manuellen Arbeit verwenden sie Arbeitsgeräte wie Hacken, Scheren, Harken, Spaten oder Schaufeln, zur maschinellen Arbeit verwenden sie zum Beispiel Bagger für umfangreiche Erdarbei­ten. Sie bedienen technische Anlagen wie Bewässerungsanlagen, und setzen z. B. Transport- oder Gießfahr­zeuge ein. Sie tragen Schutzkleidung, je nach Erfordernissen z. B. Atemschutz oder Handschuhe.


Ausbildung und Einsatzort

Die Ausbildung zum/zur Gärtner/in dauert drei Jahre. Sie ist eine duale Ausbildung mit den Lernorten Betrieb und Berufsschule und ist dem Berufsfeld Agrarwirtschaft zugeordnet. Die Ausbildung kann bei der Stadt Hof in den Fachrichtungen Garten- und Landschaftsbau und Zierpflanzenbau erfolgen. Sie arbeiten ausschließlich im Freien in wechselnden Außenanlagen und vor allem auch an Verkehrsflächen.

Im 1. Ausbildungsjahr wird der/die Auszubildende in Bayreuth an einem oder zwei Wochentagen unterrichtet. Ab dem 2. Ausbildungsjahr findet 5-mal Blockunterricht mit je 2 - 3 Wochen, in Höchstädt an der Donau (mit Internatsunterbringung) statt.

Die zuständige Stelle für diesen Ausbildungsberuf ist die Regierung von Oberfranken, Sachgebiet Gartenbau, Galgenfuhr 21, 96050 Bamberg. Den Rahmenlehrplan für diesen Ausbildungsberuf finden Sie als Download-Text auf den Internet-Seiten der Kultusministerkonferenz.

Es werden folgende überbetriebliche Lehrgänge angeboten:

  •  Grundlehrgang Technik im Garten- und Landschaftsbau, in Triesdorf
  •  L1 Betonbau, in Freising
  •  L2 Natursteinmauerbau und Treppenbau in Freising
  •  L3 Natursteinpflaster und Belagsarbeiten, in Freising
  •  L4 Trockenmauerbau und Stauden, in Freising
  •  L5 Holzbau und Fassadenbegrünung, in Freising
  •  L6 Teichbau und Dachbegrünung, in Freising
  •  L7 Landschaftspflege und Ingenieurbiologie, in Freising
  •  L8 Baumpflege und Gehölzschnitt, in Freising
  •  L9 Anlage und Pflege von Staudenpflanzungen, in Freising
  •  L10 Baumschutz und Baumpflege, in Freising
  •  L11 Rasen- und Tennendecken, in Freising
  •  L12 Pflanze, in Freising

Der Grundlehrgang Technik im Garten- und Landschaftsbau und der Lehrgang L12 müssen besucht werden; zwei weitere Lehrgänge (nach Wahl) sind Pflicht. Zwei zusätzliche Lehrgänge können wahlweise besucht werden.

Anschriften:

Ausbilder:
Herr Wirth, Landschaftsbau, Friedhof, Tel. 09281 815-1742



Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum/zur Gärtner/in ist keine bestimmte Schulbildung als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben, die Stadt Hof legt jedoch Wert darauf, dass die Auszubildenden mindestens einen qualifizierten Hauptschulabschluss vorweisen können.

Die aktuellen Ausbildungsstellen werden in der örtlichen Presse, bei der Agentur für Arbeit und auf den Internetseiten der Stadt Hof Ende Oktober, Anfang November für die im folgenden September beginnende Ausbildung veröffentlicht. Aus den Bewerbern und Bewerberinnen wird eine geeignete Auswahl zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch geladen. Es erfolgt keine schriftliche Auswahlprüfung. 


Bewerbung

Bis zum Ende der in der Stellenausschreibung genannten Bewerbungsfrist können Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen an nebenstehende Adresse senden.

Hier finden Sie allgemeine Hinweise für Ihre Bewerbung.



Karriere

Fortbildung, Weiterentwicklung:
Auch nach Abschluss der Ausbildung, also während der Berufstätigkeit, ist es für Gärtner/innen wichtig, beruflich auf dem Laufenden zu bleiben, etwa durch den Besuch von Lehrgängen, Kursen oder Seminaren z. B. über Pflanzenschutz oder ökologischen Gartenbau.

Nach der Meisterprüfung ist der Aufbau eines eigenen Betriebes möglich.

Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis kommen unter anderem folgende Weiterbildungsmöglich­keiten in Frage:

  •  Gärtnermeister/in (Wirtschafter/in - Gartenbau)
  •  Gartenbautechniker/in
  •  Natur- und Landschaftspfleger/in
  •  Fachagrarwirt/in - Baumpflege und Baumsanierung
  •  Fachagrarwirt/in - Golfplatzpflege/Greenkeeper
  •  Kundenberater/in - Gartenbau

Mit der erforderlichen Hochschulzugangsberechtigung bieten sich unter anderem folgende Studiengänge an:

  •  Gartenbau
  •  Landespflege/Landschaftsarchitektur
  •  Biologie
  •  Botanik
  •  Ökologie