Werkstoffe, insbesondere Automobilzulieferung

Industrieproduktion ist in Hof willkommen

Schon seit jeher ist Hof attraktiver Standort für die klassische industrielle Produktion abseits überteuerter Verdichtungsräume. Die Geschichte der Stadt Hof spiegelt diese Industrieverbundenheit und -stärke wieder. Industrieproduktions- und Werkstoffkompetenz entwickelten sich über viele Jahre hinweg. Die Unternehmen in Hof und in der Region haben sich zu hochmodernen Produzenten, zum Teil zu weltweiten Marktführern in ihren jeweiligen Produktionsbranchen entwickelt. Verschiedene Werkstoffe werden dabei miteinander verbunden. Als Beispiel ist hier vor allem die Textilindustrie (technische Textilien) und die Kunststoffindustrie zu nennen.

Ideale Voraussetzungen

Bestehende Unternehmen bauen ebenso wie neue Investoren auf spezifische Vorteile in Hof:

  • industriell erfahrenes Facharbeiterpotential
  • günstige Gewerbeflächenpreise
  • gute verkehrsinfrastrukturelle und logistische Lage
  • staatliche Förderung
  • Präsenz leistungsfähiger Partner im Bereich Logistik und industrienahe Dienstleistungen
  • traditionell gepflegte Design- und Materialkompetenz
  • Technologie- und Entwicklungspartner bei neuen Werkstoffen und Verbundmaterialien

Auf dieser Basis wird der Bereich neue innovative Werkstoffe/Verbundwerkstoffe kontinuierlich ausgebaut. Netzwerke sind entstanden, die Hochschule Hof mit ihren Ingenieur-Studiengängen und Laboren expandiert, das Projekt Innovationszentrum Kekutex mit seinem Werkstoff-Know-how in den Bereichen Keramik, Kunststoff und Textil oder das Automobiltechnikum Bayern mit seinen Test- und Prüfständen bieten für die Unternehmen viele Möglichkeiten.

Viele gute Gründe für "automotive" in Hof

Hof liegt im geographischen Mittelpunkt der wichtigsten großen süd- und mitteldeutschen und tschechischen Endmontagewerke der Automobilunternehmen. Die Kernkompetenzen Logistik und Industrieproduktion und die vorhandene Verkehrsinfrastruktur machen Hof zum idealen Investitionsstandort für Automobilzuliefer-Unternehmen. Autobahnen und Schienenwege verbinden Hof direkt mit diesen Endmontagewerken, unterstützt von leistungsfähigen regionalen Logistikunternehmen. Für Automobilzulieferer ist Hof eine gute Alternative durch zusätzliche Vorteile:

  • günstige Gewerbeflächenpreise und staatliche Förderung
  • zahlreiche Einrichtungen im Bereich Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
  • Kompetenz in industrieller Produktion/Werkstoffkompetenz

Eine Vielzahl von Zulieferern der Region Hof in den Bereichen Textil, Kunststoff und Elektrotechnik nützt diese regionalen Standortvorteile bereits und hat interessante Netzwerke gebildet (http://www.ofracar.de).

Autozulieferpark und Technikum

Die vorhandenen Potentiale in diesem Bereich haben den Freistaat Bayern und die Region Hochfranken veranlasst, das Projekt Autozulieferpark Pole-Position mit Automobiltechnikum Bayern am Stadtrand von Hof im September 2003 zu starten.

Auch im nächsten Jahrzehnt gilt die Automobilbranche als die Schrittmacherbranche Deutschlands. Dabei führen die steigenden Anforderungen der Automobilhersteller in der Zulieferindustrie zu mehr Eigen- und/oder Gemeinschaftsentwicklungen und damit zu engeren Kooperationen.

In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie entstand die Idee, diese Kooperationen und Technologieanforderungen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen. Ein einzigartiges automobiles Kompetenzzentrum für die mittelständische Automobilzulieferindustrie aus den Komponenten Zulieferpark und Technikum in Franken wurde geschaffen.

Das zusätzliche ‘add-on’ und tatsächliche Alleinstellungsmerkmal wird durch das Automobiltechnikum Bayern eingebracht. Zulieferpark und Technikum verstehen sich als Einheit.

Im Automobiltechnikum Bayern als Kern des Zulieferparks werden den Unternehmen der Automobilzulieferindustrie prüftechnische Anlagen zur Verfügung gestellt. Dies und die Verbindung zu den führenden bayerischen Forschungsinstituten und Hochschulen der Automobiltechnik erleichtern nicht nur die Durchführung eigener Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, auch die F&E-Verbundarbeit wird durch die Bildung von Kooperationen vorangetrieben. Damit ist eine Basis geschaffen, auf der mittelständische Zulieferunternehmen den technischen Fortschritt in der Automobilindustrie eigenständig vorantreiben können.

Kontakt

Wirtschaftsförderung der Stadt Hof
Klosterstr. 3
95028 Hof

  +49 (0)9281 815 1300
 +49 (0)9281 815 1309
 wirtschaftsfoerderung@stadt-hof.de

Hof in bewegten Bildern 2016

Quelle: TVO/Hermann und Bertl Müller-Stiftung