Wasser und Umwelt

Hof ist "Bayerischer Kompetenzstandort Wasser"

Mit der Ansiedlung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in Hof haben sich neue Chancen für den Wirtschaftsstandort Hof entwickelt. Es hält Know-how und Kompetenz vor allem in den Bereichen Wasser, Abwasser, Geologie und Geothermie für Unternehmen vor. 

Neben dem Landesamt für Umwelt mit dem Projekt Technologie Transfer Wasser (TTW) existieren in der Region Hof zahlreiche renommierte Unternehmen und Dienstleister, die international im Bereich Wasser- und Umwelttechnologie unterwegs sind. Weitere wichtige Partner sind im Bereich Ausbildung die Hochschule Hof mit dem Studiengang Umweltingenieurwesen und die Umwelttechnikerschule Hof. Das Wasserwirtschaftsamt Hof verfügt über spezielles Wissen im Bereich Wasser. Auch das bfz international in Hof hat das Thema Wasser im Arbeitsspektrum und betreut von Hof aus zahlreiche Projekte in der gesamten Welt.

Weiterer Ausbau

Die nächsten Jahrzehnte werden weltweit geprägt sein von der Nachfrage nach reinem Wasser. Diese Entwicklungen bergen auch Chancen für die Unternehmen dieser Branche. In Hof verbindet sich dazu wissenschaftliches Know-how mit Unternehmenspraxis. Seit einigen Jahren werden in Hof die vorhandenen Kompetenzen gebündelt, vernetzt und mit geeigneten Projekten weiterentwickelt.

Hof ist aktuell anerkannter und führender Kompetenzstandort im Bereich Wasser/Umwelt. Mit der geballt vorhandenen Kompetenz ist Hof zum gefragten Partner für Unternehmen in dieser Branche geworden. Hof bietet hierfür ein ideales Umfeld als Topstandort mit Internationalität.

Zahlreiche Kongresse und Veranstaltungen zu diesem Thema finden dazu in Hof statt. Fast monatlich werden ausländische Besuchergruppen begrüßt, die die Hofer Technologie und das Know-How kennen lernen wollen.

Bereits 2007 hat in Hof die geofora - Fachmesse und -kongress für Bohrtechnik, Wassergewinnung und Geothermie - international Aufsehen erregt. Parallel dazu hat Hof mit der brasilianischen Stadt Caruaru ein Wasserabkommen im Rahmen der Milleniumsziele unterzeichnet. Hier findet ein reger Erfahrungsaustausch mit einzelnen Projekten statt. Der Abfallzweckverband Hof ist hier wichtiger Projektpartner.

2012 fand die geofora zum zweiten Mal in Hof statt. Mit großem Erfolg konnte die geofora weiter am Markt plaziert werden. 

    
geofora in Hof

Seit 2010 besteht das Kompetenznetzwerk Wasser Hof aus zahlreichen Unternehmen dieser Branche und den relevanten Institutionen. Zahlreiche Projekte wurden realisiert. Das Netzwerk hat sich 2015 umbenannt in Kompetenznetzwerk Wasser und Energie Oberfranken-Ost e.V..

Hof ist aktives Mitglied im Umweltcluster Bayern.

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Ende November 2010 hat der bayerische Umweltminister Dr. Söder diesen Entwicklungen Rechnung getragen und Hof offiziell als Bayerischen Kompetenzstandort Wasser benannt.   

Der Bereich Wasser/Abwasser verbindet sich am Kompetenzstandort Hof immer mehr mit dem Thema Energie (erneuerbare Energien). So besitzt Hof die größte Biogasanlage Oberfrankens. Die Region Hof weist in Bayern die größte Dichte an Windkraftanlagen auf. 

Smart Grid Solar City Hof

2012 wurde die Stadt Hof als Modellstandort des Projektes "Smart Grid Solar" ausgewählt. Dies ist ein Forschungsprojekt mit ca. 7 Mio Euro und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie wie folgt beschrieben:

Das ganzheitliche Konzept des Projektes Smart Grid Solar soll alle relevanten Komponenten der Stromerzeugung, des -transports, der Energiespeicherung und des -verbrauchs, der dezentralen Einspeisung und der intelligenten Messtechnik umfassen. Dadurch können Forschungsergebnisse insbesondere in den Bereichen Energieerzeugung, Speicherung, IuK (intelligente Netze) und Elektromobilität direkt am Demonstratorprojekt vor Ort gezeigt werden. 

Der Modellversuch soll den Transfer von Wissen im Innovationsprozess zwischen Forschung und Anwendung in Unternehmen unterstützen. Der Industrie soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre Produkte basierend auf dem Knowhow der Forschungspartner zu verbessern und zu demonstrieren.

Das Vorhaben wird an zwei Standorten in Oberfranken durchgeführt: die Stadt Hof als Standort einer Forschergruppe  für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren und die Stadt Arzberg im Landkreis Wunsiedel. 

In Hof mit seiner urbanen Struktur wird die Speicherung des regenerativ erzeugten Stroms und die Stabilisierung des Stromnetzes untersucht und getestet. Gleichzeitig wird in Arzberg die Integration des Photovoltaik-Stroms in das Netz demonstriert. Koordiniert wird das Vorhaben vom bayerischen Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) in Erlangen unter Einbezug der Fraunhofer-Institute für Integrierte Schaltungen (IIS) sowie für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB).

                            

Kontakt

Wirtschaftsförderung der Stadt Hof
Klosterstr. 3
95028 Hof

Telefon   +49 (0)9281 815 1300
Telefax  +49 (0)9281 815 1309
  wirtschaftsfoerderung@stadt-hof.de

Hof in bewegten Bildern 2016

Quelle: TVO/Hermann und Bertl Müller-Stiftung